Gründung Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz

Tierschutz

Freitag, 25. Juni 2010

Liebe Freundinnen und Freunde,

2002 konnten wir GRÜNEN mit der Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz einen großen Erfolg feiern. Doch noch immer gibt es zahlreiche Missstände im Tierschutzbereich – sei es auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene.

Dabei geht es nicht nur um den Schutz der Tiere um ihrer selbst willen, sondern z.B. auch um unsere Ernährungsgewohnheiten, um die Umweltfolgen industrieller Landwirtschaft und Tierproduktion und in zunehmenden Maß um schädliche Klimafolgen von Massentierhaltung. Tierschutz wird zu einem zentralen Thema unserer eigenen menschlichen Zukunft.

Daher möchte wir gern eine LAG Tierschutz ins Leben rufen.

Wann: Sonnabend, 11. September von 10.00 – 14.00 Uhr
Wo: Umweltzentrum Chemnitz, Henriettenstraße 5.

Meldet Euch bei Interesse bitte in der Landesgeschäftsstelle. Wir freuen uns auf Eure Nachfragen und Vorschläge!

 

Handlungskonzept Radverkehr – wie weiter?

Die Vorstellung des Handlungskonzeptes Radverkehr fand am Montag im Ratsplenarsaal im Neuen Rathaus statt. Anwesend waren fast ausschließlich Fahrradfahrer, Vertreter des ADFC, VCD, Stura, Grüne, Freie Wähler und sonstige Fahrradfahrer.

Zunächst wurde das weitere Vorgehen der Stadtverwaltung vorgestellt. Diese erarbeitet momentan eine Konzeption für den Radverkehr, die im Herbst dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll. Davor findet am 23.06.2010 der runde Tisch Radverkehr statt.

Danach wurde die Frage erörtert, welche Ziele in dem neuen Handlungskonzept Radverkehr ausgewiesen werden sollen.
Zur Erklärung: Aktuell beträgt der Anteil des Radverkehrs am modal split 14,4%. Der Vorschlag der Verwaltung den Anteil bis 2015 auf 17% zu steigern, traf auf breite Ablehnung. Gefordert wurde von den Anwesenden, die Stadt müsse sich bei der Förderung des Fahrradverkehrs in Leipzig ambitionierte Ziele setzen. Dabei solle weniger die Zielstellung an sich, als die tatsächliche Umsetzung im Mittelpunkt stehen.

Moniert wurde auch, dass es in der Stadt vor allem ein Defizit in der Umsetzung gäbe. Worauf eine heftige Diskkussion über Infrastrukturmaßnahmen einsetzte. Hier sprachen sich viele der Anwesenden für Fahrradstraßen aus. Ohne Zweifel gibt es eine direkte Proportionalität zwischen Fahrradinfrastruktur und Fahrradverkehr. Da die Straßen bereits vorhanden seien, käme es nun vor allem darauf an, den Verkehr entsprechend zu führen. In den anschließenden Gesprächen kristallisierte sich heraus, dass viele Teilnehmer die Auffassung vertreten, dass die Ausweisung einer Fahrradstraße im Süden der richtige Weg sei. Allerdings waren die meisten Teilnehmer der Auffassung man solle die Karl- Liebknecht-Straße als Modellprojekt für eine Fahrradstraße entwickeln.

Weiterhin wurde deutlich, dass es in Leipzig vor allen Dingen an einer zielsicheren Öffentlichkeitsarbeit fehlt. Der Radverkehr, hat in Leipzig bislang weniger mit Öffentlichkeitsarbeit, als mit Infrastrukturmaßnahmen zu tun. Wobei bei letzteren das Problem besteht, dass hier wohl Kürzungen zu erwarten sind.

Als weiteres Problem wurde § 49 der SächsBO aka Stellplätze und das Problem, dass in Leipzig nach wie vor deutlich zu wenig Fahrradstellplätze existieren, genannt.

Als Konsequenz für uns GRÜNE bietet sich an, eine Veranstaltung zum Fahrradverkehr und zur Fahrradinfrastruktur mit dem Schwerpunkt Fahrradstraßen zu organisieren. Derzeit gibt es bei uns GRÜNEN Überlegungen, inwieweit eine Kooperation mit den Fahrradverbänden möglich ist, um eine eigene Kampagne für mehr Fahrradverkehr in Leipzig zu starten.

Grundrechte-Report 2010 erschienen

Grundrechte-report-2010

Mit zahlreichen Beispielen belegt der Grundrechte-Report 2010, dass nach wie vor die meisten Eingriffe in die Grundrechte von Maßnahmen der Exekutive ausgehen.

Polizeiliche Videoüberwachung, Vorkommnisse um den NATO-Gipfel in Straßburg und Kehl, Untergrabung der journalistischen Unabhängigkeit durch Absetzung des ZDF-Intendanten, sowie exterritoriale Grundrechtsverletzungen werden im Grundrechts-Report 2010 thematisiert. So auch die Tötung von Zivilisten bei der Bombardierung der Tanklaster in Kunduz im Sommer 2009 und der Kampf gegen Piraterie vor Somalia.

Marei Pelzer, PRO ASYL, bezeichnet die im Grundrechte-Report geforderte Rücknahme der Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention, welche am 3. Mai 2010 von der Bundesregierung beschlossen worden sei, als positive Entwicklung. „Jetzt steht die Politik in der Pflicht, Flüchtlingskinder nicht länger wie Kinder zweiter Klasse zu behandeln. Sie gehören nicht in Abschiebeknäste.“ Der Report zeige anhand vieler Beispiele, dass Nichtdeutschen grundlegende Menschenrechte oftmals vorenthalten werden.

Mitherausgeber Till Müller-Heidelberg, ehemaliger Bundesvorsitzender der Humanistischen Union, kritisiert die ungebremste Datensammelwut staatlicher Behörden. Der geplanten Neuverhandlung des SWIFT-Abkommens – das nur durch das Europäische Parlament vorläufig verhindert worden sei – sei entschieden entgegenzutreten. „Die Arbeitnehmergroßdatenbank ELENA schafft den gläsernen Arbeitnehmer und ist mit dem Grundsatz der Datensparsamkeit schlicht unvereinbar.“

Aus Sicht einer Betroffenen wurde ein Einzelfall staatlicher Kindesentziehung geschildert. Die Herausnahme eines Kindes aus einer Familie – aufgrund fragwürdiger Atteste – zeigt, wie schwerwiegend staatliche Stellen in die private Lebensführung eingreifen können und wie sehr eine rechtsstaatliche Kontrolle solcher Prozesse nötig, im vorliegenden Fall jedoch unterblieben ist.

Der jährliche Report zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland zieht auch in seinem 14. Erscheinungsjahr mit 53 Beiträgen kritisch Bilanz zum Zustand der Grundrechte. Der im Fischer Taschenbuch Verlag verlegte, 1997 erstmals erschienene Grundrechte-Report versteht sich als "alternativer Verfassungsschutzbericht". Neun Bürger- und Menschenrechtsorganisationen dokumentieren darin jährlich den Umgang mit dem Grundgesetz.

Der Grundrechte-Report 2010 wurde Ende Mai in Karlsruhe durch Gerhart Baum, ehemaliger Bundesinnenminister, der Öffentlichkeit präsentiert.
„Auch in einer gefestigten Demokratie sind die Grundrechte nicht vor offener oder schleichender Aushöhlung sicher. Das zeigt der Report am Beispiel zahlreicher Einzelfälle und an einer Reihe von staatlichen Maßnahmen“, bilanzierte Gerhart Baum – einer der letzten verbliebenen aufrechten Bürgerrechtspolitiker der FDP – den Zustand der Verfassungswirklichkeit in Deutschland. Dies sei im Grundrechte-Report anschaulich dokumentiert: „ELENA ist ein weiterer Schritt hin zum Überwachungsstaat, ebenso die Auslieferung der Kontodaten an die USA ohne wirksamen Datenschutz (SWIFT). Gefährdet ist das ohnehin verstümmelte Asylrecht und immer wieder das Demonstrationsrecht.“
Baum betonte in seinem Vortrag: „Der Kampf um die Grundrechte ist auch ein Kampf gegen die Gleichgültigkeit vieler Bürger!".

Grundrechte-Report 2010 – Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland;
Herausgeber: T. Müller – Heidelberg, U. Finckh, E. Steven, K. Schubert, M. Pelzer, A.
Würdinger, M. Kutscha, R. Gössner und U. Engelfried; Preis € 9,95; 280 Seiten; ISBN 3-
596-18678-5; Fischer Taschenbuch Verlag; Mai 2010
Ein Projekt von neun Bürger- und Menschenrechtsorganisationen:
Humanistische Union • Gustav Heinemann-Initiative • Komitee für Grundrechte und De-
mokratie • Bundesarbeitskreis Kritischer Juragruppen • PRO ASYL • Republikanischer
Anwältinnen- und Anwälteverein • Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen •
Internationale Liga für Menschenrechte • Neue Richtervereinigung

Der Rote Stern Leipzig vs. Oschatz – das Sportgerichtsurteil

Rsl-logo

Das Urteil in einem Verfahren, dass deutschlandweit Bedeutung erlangen könnte, wurde gefällt. Beide Vereine bekommen null Punkte.

Was geschah

Am 26.05. sollte das Nachholspiel der Bezirksliga Leipzig zwischen dem Roten Stern Leipzig (RSL) und dem FSV Oschatz stattfinden. Dazu kam es jedoch nicht. Bereits im Vorfeld hatte der RSL angekündigt einem Spieler des FSV Oschatz den Zutritt zum Stadion zu verwehren. Dies wusste nicht nur der Gästeverein, sondern auch der Leipziger Fußballverband. Am besagten Tag wurde dem Spieler der Zutritt mit Hinweis auf die Hausordnung (Antidiskriminierungsregel) verwehrt, weil gegen ihn eine Reihe von Hinweisen vorliegen, die den Verdacht erhärten, dass es sich um eine Person mit rechtsradikalem Hintergrund handelt. Der FSV Oschatz beschloss daraufhin Solidarität zu zeigen und nicht zum Spiel anzutreten. Was zumindest bemerkenswert ist.

Das Urteil

Das Sportgericht hat nunmehr geurteilt und beide Vereine werden bestraft. Der FSV Oschatz weil er nicht angetreten ist. Grundlage dafür ist §60 der Spielordnung des Leipziger Fußballverbandes, nach der nicht unterschieden wird warum ein Verein nicht antritt.

Dass der Rote Stern keine Punkte erhält hängt damit zusammen, dass das Gericht mit dem Hinweis urteilte, dass die Berufungsinstanz die Sachlage anders bewerten könnte. Zwar bestehe die Möglichkeit Personen aus einem Stadion zu verbannen, von dem Wort -Personen- seien aber Spieler eines Vereins nicht erfasst. Dies heißt nichts anderes, dass Stadion- und Zutrittsverbote möglich sind aber eben nicht gegen Spieler. Dabei bleibt allerdings schleierhaft, wie das Gericht die einschränkende Auslegung des Wortes Personen herleitet.

Die Bedeutung

Die Bedeutung des Falles kann nicht hoch genug bewertet werden. Zum ersten Mal hat ein Verein ernst gemacht und die vom DFB und UEFA geforderte Auseinandersetzung mit rechtem Gedankengut konsequent bis zu Ende geführt. Die Forderung gegen Diskriminierung und rechtsradikales Gedankengut vorzugehen ist dabei auch in der Spielordnung des Leipziger Fußballverbandes und der Stadionverbotsordnung enthalten. Das man dabei möglicherweise auch über das Ziel hinausgeschossen ist, scheint bei der Schwierigkeit des Falles unumgänglich und wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie ernst meinen es die Sportverbände bei der Auseinandersetzung mit Rechts und ab wann ist die Schwelle erreicht, dass Spieler ausgeschlossen werden können?
Dem RSL kommt dabei eine Vorreiterrolle wider Willen zu. Regelmäßig ist der Verein, der sich gezielt gegen alle Arten der Diskriminierung wendet im Leipziger Umland den Angriffen von Personen und Gruppen mit menschenfeindlicher Einstellung ausgesetzt. Sei es in Mügeln, Oschatz, Brandis, Schkeuditz oder Schildau. Dabei dürfte das Problem in ganz Deutschland vorhanden sein. Mit seinem erstinstanzlichen Urteil hat das Sportgericht nunmehr deutlich gemacht: Einen Ausschluss von Spielern, wobei die Schwere der Vorwürfe unerheblich ist, kann es nicht geben.

Keine Trennung von Sport und Politik

Dabei geht es auch um die Frage inwieweit Sport und Politik voneinander zu trennen sind. Die Forderung dies zu tun und damit dem RSL zum Teil die Schuld an den Übergriffen zu geben, ist in vielen Foren zu lesen. Dabei hat es diese Trennung nie gegeben. Sportveranstaltungen und insbesondere Fußballveranstaltungen sind immer auch Abbilder der gesellschaftlichen Verhältnisse.
Die Vereine tragen dabei auch eine Verantwortung über den Sport hinaus, sollen sie doch auch eintreten für Toleranz und ein friedliches Miteinander. Eben genau das, was der RSL macht, wenn er sich dezidiert gegen alle Auswüchse der Menschenfeindlichkeit wendet. Dafür wurde RSL, was in der Debatte gern übersehen wird, bereits mehrfach ausgezeichnet.

Darüber hinaus sollte das Eintreten gegen Menschenfeindlichkeit in einer Demokratie selbstverständlich sein. Wer daher behauptet der Rote Stern sei an den Vorfällen zum Teil durch das offenkundige eintreten gegen Rechts zumindest als Provokateur mitverantwortlich, beweist ein merkwürdiges demokratisches Verständnis und muss sich im Gegenzug den Vorwurf gefallen lassen, an der Verharmlosung des nicht nur in Sachsen virulenten Problems der Menschenfeindlichkeit mitzuwirken. Dies klärt freilich noch nicht die Frage, ob der RSL im Fall Oschatz tatsächlich berechtigt war, einen Spieler auszuschließen. Aber den Vorwurf Fehler gemacht zu haben, muss sich auch der Leipziger Fußballverband und einen Großteil der Vereine gefallen lassen, die gegen rechte Auswüchse nicht oder nicht entschieden genug vorgegangen sind.

So bleibt zu hoffen, dass die nunmehr angestoßene Diskussion offen und vor allem sachlich geführt wird, um letztlich wieder einen sauberen Sport zu haben: Ja zum Fußball, nein zur Menschenfeindlichkeit.

 

Natürlich mobil – Leben ohne Autos, Aufruf zur Sternfahrt am 13.06. in Leipzig

Am 13. Juni 2010 findet in Leipzig die 21. Ökofete statt.

Einmal mehr ein Grund für zukunftsfähige Mobilität zu werben. Das Dogma der autogerechten Mobilität muss endlich durchbrochen werden.

Der motorisierte Individualverkehr kann in seiner derzeitigen Größenordnung nicht ökologisch gestaltet werden. Deshalb fordern wir ein Umdenken. Unsere Gesellschaft braucht nicht mehr Autos, sondern menschengerechte Mobilität.

In Anbetracht der gewaltigen globalen Herausforderung der Menschheit, dem anthropogenen Klimawandel, wird die Rückständigkeit des Autos besonders deutlich. So trägt der Verkehrssektor in Deutschland mit ca. 20% maßgeblich zu den Treibhausgasemissionen bei. Dies ist insofern besonders dramatisch, weil die CO2-Emissionen im Verkehrssektor, im Gegensatz zu anderen Bereichen in Deutschland, kontinuierlich ansteigen.

Die natürlichste Mobilität ist das Zu-Fußgehen. Das erspart nicht nur eine überdimensionierte  Verkehrsinfrastruktur, es ermöglicht auch Raum für sozialen Austausch und erhöht die Identifikation mit der Umwelt. Doch ausgerechnet die natürlichste Fortbewegungsart wird an den Rand gedrängt. Stadtplanung muss wieder an der Haustür beginnen.

Das energieeffizienteste Verkehrsmittel ist das Fahrrad. Es befriedigt das Bedürfnis schneller und Komfortabler Mobiltät ohne historisch gewachsene Stadtstrukturen zu zerstören. Radfahren schont die natürlichen Ressourcen und ist der Inbegriff der Freiheit. Doch auch der Radverkehr wird marginalisiert.

Der ÖPNV ist eine umwelt- und stadtfreundliche Alternative zum Auto. Der ÖPNV ist platzeffizient und energiesparend. Eine Tram in Leipzig verhält sich sparsamer als ein 1-Liter-Auto. Doch auch hier wird nicht das volle Potential ausgeschöpft. Während der Autoverkehr in Deutschland mit zweistelligen Milliardenbeträgen gefördert wird, müssen wegen mangelnder Förderung die Preise beim ÖPNV kontinuierlich erhöht werden.

Natürlich mobil sein heißt:

    * Nutzung des Umweltverbundes- des ÖPNV; des Fahrrad- und Fußverkehr
    * Weitesgehende Vermeidung des Autoverkehrs

In Städten entstehen Konkurrenzsituationen zwischen Autofahrer_innen, Radfahrer_innen und Fußgänger_innen. Dabei wird durch die Infrastruktur, die Verkehrsführung und die Verwaltung das Auto systematisch bevorzugt.

Wir wünschen uns eine menschengerechte Stadtgestaltung, die sich nicht am Autoverkehr orientiert. Die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)  des Fuß- und des Fahrradverkehrs muss konsequent vorangetrieben werden. Erste Schritte dazu wären der Stopp der Ausweisung von Parkplätzen, die Schaffung von Fahrradstraßen und attraktiven Straßenquerungen für Fußgänger_innen sowie eine konsequente Durchsetzung der autofreien Innenstadt.

Die Gesellschaft hat sich auf das Auto eingestellt – mit fatalen Folgen. Fordert mit uns eine andere Mobilität, für eine soziale und ökologische Gesellschaft!

Wir rufen aus den genannten Gründen zur Sternfahrt am 13. Juni 2010 Uhr auf. Unter dem Motto „Natürlich mobil – Leben ohne Autos“ fahren wir gemeinsam aus allen Himmelsrichtungen zum Augustusplatz und von dort gemeinsam zur Ökofete in den Clara-Zetkin-Park.

Die Startpunkte im Einzelnen:

Norden: 10:30 Uhr Eutritzscher Markt, 10:45 Uhr Coppiplatz, 11 Uhr Stallbaumstraße (TRAM Haltestelle, Eingang Rosental)

Osten: 10:30 Uhr Emmauskirche Sellerhausen, 10:45 Uhr Torgauer Platz, 11 Uhr Lene-Voigt-Park (Volleyballplatz)

Süden: 10:30 Uhr Wendeschleife Klemmstraße (S-Bahnhof Connewitz), 10:45 Uhr Connewitz Kreuz, 11 Uhr Südplatz

Westen: 10:30 Uhr S-Bahnhof Plagwitz, 10:45 Uhr Lindenauer Markt, 11 Uhr Waldplatz