Der Dokumentarfilm “There once was an Island” der dreißigjährigen Neuseeländerin Briar March beschreibt in beeindruckenden Bildern den Existenzkampf der Bewohner eines kleinen Südseeatolls, die die Folgen des Klimawandels am eigenen Leib zu spüren bekommen.
Die Insel Takuu im Pazifischen Ozean: In rasantem Tempo steigt der Wasserpegel, bedroht zunächst die Ernten und begräbt dann, sturmflutartig stets aufs Neue anbrausend, nach und nach die einfachen Hütten der etwa 400 Bewohner unter sich. Schon in wenigen Jahren, so rechnen Wissenschaftler, wird der kleine traumhafte Archipel, über Jahrhunderte ein Hort ursprünglicher polynesischer Lebensweise, für die Menschen unbewohnbar sein. Ein bewegender Film, der betroffen macht, ohne den Zeigefinger zu heben. Neuseeland, 2010. Regie: Briar March / 80 min / Original mit englischen Untertiteln. Ausgezeichnet mit dem „Leipziger Ring“, dem Filmpreis der Stiftung Friedliche Revolution Gesprächspartner/innen im Anschluss an den Film: * Gisela Kallenbach, Mitglied des Sächsischen Landtages* Kim Rupp-Gregory Redaktion Leipzig Zeitgeist
* Jürgen Kasek, Sprecher des Kreisverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
* Michael Koelsch, Stiftung Friedliche Revolution
Donnerstag, 19.5.2011, 19 Uhr, im Café Knicklicht, Dresdner Str. 79