Stadtradeln Leipzig, das vorläufige Endergebnis

Hallo Team Ampel Grün,

dieser Mittwoch war der letzte Tag des Leipziger Stadtradelns. Bis kommenden Mittwoch ist der Zugang zu Euren Radelkalendern noch möglich und können fehlende Tage und Kilometer im Zeitraum 1.-21.9. nachgetragen werden. Wer noch offene Posten hat – schnell an den PC und den letzten Eintrag gemacht!

Welches kurze Fazit läßt sich heute schon ziehen?
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Antrag Umbenennung Thälmannplatz in Volkmarsdorfer Markt

Liebe Freundinnen und Freunde,

da in der letzten Zeit zahlreiche Beschimpfung über die Medien, aber auch Anfragen aus unserer Partei zu o.g. Vorschlag an uns heran getragen wurden, möchte ich euch mit diesem Brief unsere Beweggründe erläutern.

Vorab drei Dinge:
1.        Ich möchte zunächst der Legendenbildung vorbeugen und daran erinnern, dass wir als Fraktion sehr um ein differenziertes Geschichtsbild bemüht sind. So darf ich daran erinnern, dass an den Stimmen meiner Fraktion und der meinen die Umbenennung der Georg-Schumann-Straße, dieses aufrechten Widerstandskämpfers gegen Hitler, gescheitert ist. Ebenso haben wir mit der Ehrung von Pater Aurelius Arkenau und der differenzierten Bewertung der Teilumbenennung der Jahnallee in Rahnstädter Steinweg verantwortungsvolles Handeln gezeigt.
2.        Die Um- oder Benennung von Straßen und Plätzen ist immer Angelegenheit der ganzen Bürgerschaft und kann nur teilweise von der Stimmung vor Ort beeinflusst werden. Uns liegen durchaus viele positive Meinungsäußerungen dazu vor.
3.        Haben die Grünen keine anderen Aufgaben? Haben Sie! Und sie nehmen sie weiter engagiert und ideenreich wahr. Allerdings ist es unserer Partei, die die Friedliche Revolution von 1989 besonders im Herzen und in ihrer Geschichte trägt, immer besonders wichtig, gegen Geschichtsfälschung und Legendebildung der DDR anzugehen – wo immer wir auf sie treffen. Wir sind nicht, wie andere der Meinung, diese Fälschungen „biologisch“ abtragen zu lassen.

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Stadtradeln Leipzig, der erste Platz ist möglich

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Hallo Team Ampel Grün,

Endspurt, Endspurt, Endspurt: Heute, Morgen und Übermorgen sind noch Stadtradel-Tage. Also tretet in die Pedale, Leipzig steht aktuell auf Platz 3, braucht noch 24.000 km für Rang 2 und noch ein paar mehr für das Goldene Trepchen. Unser Team ist dank Eurer großen Anstrengungen wieder in der Leipzig-Wertung auf Rang 8 vorgefahren – das sollten wir halten! Hier die letzten Tipps zum fahrradaktiven Dabeisein:

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Stadtradeln Leipzig, ein Motivationsschreiben

Hallo Team Ampel Grün,

die zweite von drei Wochen Aktionszeitraum Stadtradeln geht heute zu
Ende, ab morgen laufen die letzten sieben Tage.
Meine Erinnerung am Ende der ersten Woche, die Kilometereintragung nicht
bis ganz zum Schluß aufzuschieben, sondern zeitnah vorzunehmen, war von
durchschlagendem Erfolg: am nächsten Vormittag hatten wir rund 900 km
mehr auf dem Konto als am Abend meiner Mail und standen damit sogar
knapp vor der Mannschaft der Linken! Danke für diese prompte Reaktion!
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Die grüne Chimäre schindet sich zum Sieg – Impressionen vom III. Paul Fröhlich Cup

Am Sonntag den 11.09.2011 trat erstmals seit langer Zeit wieder ein grünes Fußballteam mit dem klangvollen Namen Grüne Chimäre in Erscheinung, um beim Paul Fröhlich Cup auf der Festwiese zu bestehen. Nachdem sich die Grüne Truppe, in Begleitung von zwei Stadträten, beiden Vorstandssprechern und verstärkt durch Parteimitglieder und Sympathisanten auf den Platz begeben hatte, wurde bei hochsommerlichen Temperaturen die Devise ausgeben diesmal die Gruppenphase zu überstehen. Realistische Chancen hatte sich dabei aber niemand ausgerechnet oder war alles eine gewiefte Taktik?

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„Der Gläserne Bürger -Zensus 2011 – „State Home View?“

Zensus 2011

„Der Gläserne Bürger“?

Informationen über den registergestützten Zensus

Was wir wissen sollten und was man über uns weiß

Ein Artikel von Johannes Löffler.

Am 9. Mai 2011 führten die statistischen Ämter von Bund und Ländern eine Bevölkerungs-, Gebäude- und Wohnungszählung, den so genannten „Zensus 2011“ durch. Dieser Zensus ist Teil einer allgemeinen europäischen Richtlinie1, nach welcher in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) amtliche Zählungen der jeweiligen Bevölkerung, von Gebäuden und Wohnungen, durchzuführen sind. Der in der Bundesrepublik Deutschland 2011 durchgeführte Zensus folgt den europäischen Richtlinien, nach denen die Erhebungsmethoden den einzelnen Mitgliedsstaaten weitestgehend überlassen werden. Mit dem Zenusvorbereitungsgesetz 2011 (ZensVorbG 2011) vom 8. Dezember 2008 und dem Zensusgesetzt 2011 (ZensG 2011) vom 8. Juli 2009 wurden die Weichen für den „deutschen Zensus“ gestellt und von der Anzahl und Art der Daten, über die Erhebungsverfahren, bis hin zu den Zuständigkeitsbereichen, die Volkszählung geregelt.

Der letzte Versuch einer allgemeinen Volkszählung im Jahr 1987 stieß auf den Widerstand der Bevölkerung sich nicht „erfassen“ lassen zu wollen. Was sind die Unterschiede zwischen der Volkszählung von damals zu heute? Die Frage, ob das Recht der informationellen Selbstbestimmung ein Grundrecht sei, hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG.) eindeutig beantwortet. Das so genannte Volkszählungsurteil2 von 1983 spielt somit auch bei der heutigen Debatte über Sinn, Zweck und Durchführung einer Volkszählung eine zentrale Rolle.

Doch was wissen wir über den Zensus? Welche Daten werden über uns erhoben? Welche Informationen werden von uns, ohne unser Wissen verwendet, weitergeleitet, verglichen und gespeichert? Wie werden wann und warum welche Informationen festgehalten und zusammengestellt? Diese Fragen sind berechtigt und müssen gestellt und beantwortet werden, möchte man die Fragen nach dem „warum und wozu“ einer Volkszählung klären.

Sei es nun der Zensus, Onlinedurchsuchungen, oder die Einführung des elektronischen Personalausweises, die Identifizierung der eigenen Bevölkerung scheint nicht zuletzt durch das digitale Zeitalter, der zunehmenden Verbreitung von Internet, Mobiltelefonen, Chipkarten und Co., eine neue Stufe erreicht zu haben. Der Spruch: „Wissen ist Macht; nichts Wissen, Machtlosigkeit“, triff auf unsere heutige Informationsgesellschaft mehr als jemals zuvor zu.

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