Grünes Blog Leipzig

Antrag Umbenennung Thälmannplatz in Volkmarsdorfer Markt

Liebe Freundinnen und Freunde,

da in der letzten Zeit zahlreiche Beschimpfung über die Medien, aber auch Anfragen aus unserer Partei zu o.g. Vorschlag an uns heran getragen wurden, möchte ich euch mit diesem Brief unsere Beweggründe erläutern.

Vorab drei Dinge:
1.        Ich möchte zunächst der Legendenbildung vorbeugen und daran erinnern, dass wir als Fraktion sehr um ein differenziertes Geschichtsbild bemüht sind. So darf ich daran erinnern, dass an den Stimmen meiner Fraktion und der meinen die Umbenennung der Georg-Schumann-Straße, dieses aufrechten Widerstandskämpfers gegen Hitler, gescheitert ist. Ebenso haben wir mit der Ehrung von Pater Aurelius Arkenau und der differenzierten Bewertung der Teilumbenennung der Jahnallee in Rahnstädter Steinweg verantwortungsvolles Handeln gezeigt.
2.        Die Um- oder Benennung von Straßen und Plätzen ist immer Angelegenheit der ganzen Bürgerschaft und kann nur teilweise von der Stimmung vor Ort beeinflusst werden. Uns liegen durchaus viele positive Meinungsäußerungen dazu vor.
3.        Haben die Grünen keine anderen Aufgaben? Haben Sie! Und sie nehmen sie weiter engagiert und ideenreich wahr. Allerdings ist es unserer Partei, die die Friedliche Revolution von 1989 besonders im Herzen und in ihrer Geschichte trägt, immer besonders wichtig, gegen Geschichtsfälschung und Legendebildung der DDR anzugehen – wo immer wir auf sie treffen. Wir sind nicht, wie andere der Meinung, diese Fälschungen „biologisch“ abtragen zu lassen.

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Die grüne Chimäre schindet sich zum Sieg – Impressionen vom III. Paul Fröhlich Cup

Am Sonntag den 11.09.2011 trat erstmals seit langer Zeit wieder ein grünes Fußballteam mit dem klangvollen Namen Grüne Chimäre in Erscheinung, um beim Paul Fröhlich Cup auf der Festwiese zu bestehen. Nachdem sich die Grüne Truppe, in Begleitung von zwei Stadträten, beiden Vorstandssprechern und verstärkt durch Parteimitglieder und Sympathisanten auf den Platz begeben hatte, wurde bei hochsommerlichen Temperaturen die Devise ausgeben diesmal die Gruppenphase zu überstehen. Realistische Chancen hatte sich dabei aber niemand ausgerechnet oder war alles eine gewiefte Taktik?

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Regionalbehörden wollen mit Tag Blau ihre Haut retten - Augenzeuge zu den Protesten im Auwald

von Dr. Leonhard Kasek, Mittwoch, 13. Juli 2011

Ich habe an den Protesten im Floßgraben teilgenommen. Eine Blockade war nicht geplant. Ursprünglich wollte Karl Heyde vom NABU eine Bootsexkursion durchführen, um zu erklären, welche Naturschätze es am Floßgraben gibt und was getan werden muss, diese zu erhalten. Da sollte natürlich auch einiges zu den Auswirkungen der Leipzig-Boote gesagt werden.

Treff war am Leipzig-Eck am Schleusiger Weg. Kurz vorher war aber eine Warnung vor rasch steigendem Wasser in der Pleiße ergangen. Wäre dort 14 Uhr mit der Exkursion begonnen worden, wäre die Bootsflotille kurz nach 16 Uhr als die Motorboote in den Floßgraben einfuhren in Markkleeberg gewesen. Da aber den Organisatoren das Risiko zu groß war, dass es bei der zu erwartenden scharfen Strömung auf der Pleiße bei den zum Teil unerfahrenen Paddlern zu Unfällen kommen könnte, wurde kurzfristig der Start an die Brückenstraße verlegt und die Boote mit Autoanhängern dorthin transportiert. Auf diese Weise kam die gesamte Exkursion erst ganz kurz vor dem ersten Motorboot an der Mündung des Floßgrabens in die Pleiße an und wartete dort, um die Motorboote vorbei zu lassen und denen im Vorüberfahren Plakate vorzuhalten und Proteste gegen Motorbootfahrten zum jetzigen Zeitpunkt zuzurufen.

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