Grünes Blog Leipzig

„Schwarzes Gift und Mother's little Helpers – Wie Alltagsdrogen die Gesellschaft steuern“

Filmvorführung und Podiumsdiskussion über Konsum von Alltagsdrogen und subjektives Sicherheitsgefühl in unserer Gesellschaft

Mittwoch, 14.12., 19 Uhr

Kleine Träumerei (Münzgasse 7)

Gäste:

  • MdB Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik der GRÜNEN Bundestagsfraktion'
  • Tino Neufert (angefragt), Projekt „mobile streetwork“, Suchtzentrum Leipzig

Moderation:

  • Prof. Dr. Oliver Stoll, Mitglied des Drogenbeirats der Stadt Leipzig für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

In Leipzig wird seit gut einem Jahr über den Umgang mit Alkohol in der Öffentlichkeit debattiert.  Gerade am Beispiel Thomaswiese hat sich die Diskussion entzündet: Jugendliche würden die Wiese in der Innenstadt für „Saufgelage“ nutzen und damit die öffentliche Ruhe und Sicherheit gefährden, so ist von Anwohnern sowie Gastgewerbetreibenden immer wieder zu vernehmen. Die örtliche CDU möchte nun aktuell – nachdem bereits über Kameraüberwachung und bessere Ausleuchtung diskutiert worden ist – sich für ein generelles Alkoholverbot an wichtigen Punkten in Leipzigs Innenstadt stark machen.

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Gefühlte (Un)Sicherheit – Sind wir in Leipzig noch sicher?

Podiumsdiskussion zum Verhältnis von subjektivem (Un-)Sicherheitsempfinden und kriminalitätsstatistischer Realität

Diskussion mit Prof. Dr. Kurt Mühler (Soziologie, Universität Leipzig), Horst Wawrzynski (Polizeipräsident Leipzig), Robert Dobschütz (Leipziger Internet Zeitung), N.N. (LVZ)

Moderation: Norman Volger (Ordnungspolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Ort: Alte Schlosserei, Kurt-Eisner-Str. 66

Seit Jahren wird die ordnungspolitische Diskussion in Leipzig anhand bestimmter Ereignisse immer wieder auf`s Neue entfacht: Dabei geht es um „Bandenkriege” in der Leipziger Innenstadt, jugendliche Randalierer im „Problemviertel” Connewitz oder den für sein „Drogenproblem” berüchtigten Leipziger Osten. Erst Mitte diesen Jahres stellte der Leipziger  Polizeipräsident Horst Wawrzynski einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem im Vergleich zum Vorjahr angestiegenen städtischen Raub- und Einbruchsdelikten und Drogenkonsum her und bezichtigte die Stadt Leipzig der Schaffung eines „Wohlfühlklimas” für Drogensüchtige.

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Filmvorführung „Auf Nummer Sicher“ am 17.11.2011, 19 Uhr in der „Kleinen Träumerei“

„Wenn geschlossene Gesellschaften Informationen über das Leben ganz normaler Bürger sammeln – wenn die Bürger wissen, dass die Bücher, die sie kaufen und ausleihen, registriert werden, dass ihr Sexualleben und ihre finanziellen Entscheidungen nicht mehr privat sind, ihre Gespräche abgehört, ihr Unterricht aufgezeichnet, ihre Demonstrationen von der Polizei fotografiert, ihre medizinischen Daten offengelegt und all diese Informationen gegen sie verwendet werden –, dann schwindet der Wille, sich gegen das Regime zu wenden.“, meint Naomi Wolf in ihrer Monographie „Wie zerstört man eine Demokratie. Das 10-Punkte-Programm“.

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„Freiheit versus Sicherheit?“ – Thesen aus Sicht des Sprechers für innere Sicherheit der GRÜNEN Bundestagsfraktion

– Schränkt das Bedürfnis nach innerer Sicherheit die individuelle Freiheit ein?

Podiumsdiskussion aus philosophischer, politikwissenschaftlicher und realpolitischer Perspektive

Freitag, 18.11.2011, 18 Uhr

Hörsaal 1, Hörsaalgebäude der Universität Leipzig

Wolfgang Wieland wird in der Podiumsdiskussion „Freiheit versus Sicherheit?“ die Frage, ob das Bedürfnis nach innerer Sicherheit die individuelle Freiheit einschränkt, von der Perspektive der Realpolitik beleuchten.

Wir möchten an dieser Stelle gerne zu seiner Person einige wissenswerte Dinge wiedergeben und haben von Wolfgang Wieland darüber hinaus ein kurzes Statement erhalten, wie er die Fragestellung als Sprecher für innere Sicherheit der GRÜNEN Bundestagsfraktion thematisieren möchte.

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„Freiheit versus Sicherheit?“ - Thesen zum Sicherheitsdiskurs aus PoWi Sicht

 – Schränkt das Bedürfnis nach innerer Sicherheit die individuelle Freiheit ein? Podiumsdiskussion aus philosophischer, politikwissenschaftlicher und realpolitischer Perspektive

Freitag, 18.11.2011, 18 Uhr
Hörsaal 1, Hörsaalgebäude der Universität Leipzig

Eintritt frei

Dr. Daniel Schmidt wird in der Podiumsdiskussion „Freiheit versus Sicherheit?“ die Fragestellung, ob das Bedürfnis nach innerer Sicherheit die individuelle Freiheit einschränkt, von politikwissenschaftlicher Seite beleuchten.

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