Aktion der Freien Radios Sachsen vor der SLM gegen ihre drohende Abschaltung

Den Freien Radiosendern Radio T, ColoRadio, Radio Blau droht die Abschaltung. Wenn Verhandlungen mit den Betreibern von Apollo Radio über die Sendekosten scheitern, haben die freien Radios zwar Sendelizenzen, aber keine Sendemöglichkeit mehr. Vertreter der Sender und des Bundesverbandes Freier Radios (BFR) übergaben der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) deshalb gestern in Leipzig einen offenen Brief. Der Medienrat der SLM sieht zwar derzeit keinen Handlungsbedarf, ein Vertreter von ColoRadio aus Dresden sprach jedoch von "einem gewissen Wohlwollen des Medienrates". Wie belastbar dieses jedoch sei, das werde man sehen.

Etwa 250 HörerInnen und UnterstützerInnen waren zu einer Kundgebung vor den Sitz der SLM gekommen, um die Vertreter der freien Radios aus Dresden, Chemnitz und Leipzig, beim Vorbringen ihrer Forderung, nach einem Konzept für eine tragfähige Finanzierung, zu unterstützen. Für Bündnis 90 / Die Grünen nahm Karl-Heinz Gerstenberg, der medienpolitische Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion, an der Veranstaltung teil. Die sächsischen Bündnisgrünen sprechen sich für einen Erhalt der vom Aus bedrohten Freien Radios in Sachsen aus.

"Die nicht-kommerziellen Freien Radios stehen für Medienvielfalt und Medienfreiheit. Leider wurden sie aber immer mehr geduldet als gefördert. Für die Sicherung der Sende- und Leitungskosten muss der Betreiber von Apollo Radio, die Sächsische Gemeinschaftsprogramm GmbH & Co KG, in die Pflicht genommen werden", fordert Gerstenberg.

Die bereits in anderen Bundesländern übliche Finanzierung freier Radios durch die Landesmedienanstalt ist nach Angaben der Aktionsplattform radio.fueralle.org erst nach Änderung des Privatrundfunkgesetzes möglich.

Die bisherigen Kooperationsvereinbarungen der freien Radios mit Apollo Radio waren von dem Sender bereits am 13.10.09 zum Jahresende gekündigt worden.

Unser kurzes Video von der Aktion:

Filed under  //  abschaltung   apollo   coloradio   frei   radio   radioblau   sachsen   slm   video  
Comments (0)

Gründung der LAG Netzpolitik - Aufruf zur Mitarbeit

Netzpolitik hat, besonders in diesem Jahr, stark an Bedeutung gewonnen und ist in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Die Wahlerfolge der Piraten in Sachsen zur Landtagswahl sollten uns zu denken geben. Gerade in der für uns relevanten Gruppe der männlichen Jungwähler konnten wir aufgrund dieser fehlenden Online Kompetenz unser Wählerpotential nicht ausschöpfen und haben Stimmen verschenkt.

Wir Grünen, die wir uns als Bürgerrechtspartei verstehen, haben zwar schon länger die politischen Fragen rund um die so genannten Neuen Medien bearbeitet und thematisiert, doch konnte dies, im Bezug auf das Internet, in der Öffentlichkeit nicht entsprechend wahrgenommen werden, da die erforderliche Netzkompetenz innerhalb der Grünen noch nicht breit genug gestreut ist.
Deshalb meinen wir ist es an der Zeit, uns innerparteilich gezielt mit Netzpolitik zu befassen, diese klar zu definieren, die zugehörigen Themenbereiche ab zu stecken und tragfähige politische Konzepte zu entwickeln. Ziel muss es ein, die Netzkompetenz Grüner Politiker zu stärken und die politischen Aspekte des Internets in Grüne Politik so einzubinden, dass unsere Kompetenz in Bürgerrechtsfragen, auch im Netz, unbestreitbar ist.

Aus diesen Gründen haben wir eine Arbeitsgemeinschaft zur Grünen Netzpolitik gegründet. Sie soll dazu dienen, Ideen einzuspeisen, Fragen aufzuwerfen, zu diskutieren und in politische Inhalte und Ziele zu fassen.

Wir wollen uns in der LAG Netzpolitik unter anderem mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Urheberrecht im digitalen Zeitalter,
  • Bürgerrechte im digitalen Zeitalter,
  • Medienkompetenz/Medienpädagogik,
  • e-Goverment/e-Democracy/i-Politics,
  • Datenschutz,
  • Netzkriminalität,
  • Breitbandausbau.
Ein erstes Interessententreffen - zum Kennenlernen und Finden eines geeigneten Termins für das Gründungstreffen - ist am Rande der LDK am 28.11.2009. geplant. Wegen der anstehenden beiden wichtigen LDKs, am 28.11.09 und 16.01.10, möchten wir den Termin unser Gründungstreffen nach die zweite LDK im Januar legen.

Alle die sich für Netzpolitik interessieren und in der LAG mit arbeiten möchten schicken bitte eine E-Mail an:

lag-netzpolitik@grueneleipzig.de

Wir freuen uns auf zahlreiche Interessierte!


Filed under  //  internet   lag   netzpolitik   sachsen  
Comments (0)

Deutschlandfunk - Interview - "Es ist nicht vernünftig, der Linken auf ihrem Irrweg hinterherzutaumeln"

Interview als MP3:

To play mp3s in your browser, you will need to have Javascript turned on and have Flash Player 9 or better installed.

Christoph Heinemann: Nach der Entscheidung der Saar-Grünen für Verhandlungen über das bundesweit erste Jamaika-Bündnis mit CDU und FDP wollen die möglichen Partner diese Woche zügig einen Fahrplan erarbeiten. Er rechne damit, dass nun rasch Absprachen zum Ablauf der Koalitionsverhandlungen getroffen würden, sagte Grünen-Landeschef Hubert Ulrich. Die Spitze der Grünen-Bundespartei ist nicht unbedingt amüsiert über die Entscheidung der Parteifreundinnen und -Freunde an der Saar. In Berlin herrscht die Lesart vor, dass der Beschluss von Saarlouis nur innerhalb der Landesgrenzen wirkt und davon nicht etwa ein Signal für Kommendes im Bund ausgehe. Schwarz-Gelb-Grün ist nicht nur die Landesfarbe von Jamaika; im Wappen des Freistaates Sachsen durchkreuzt ein grünes Band die schwarz-gelben Querstreifen. Insofern könnten wir eigentlich auch von der Sachsen-Koalition sprechen. Antje Hermenau ist die Fraktionsvorsitzende der sächsischen Grünen. Guten Tag!

Antje Hermenau: Guten Tag, Herr Heinemann.

Heinemann: Frau Hermenau, lieber Sachsen als Jamaika?

Hermenau: Nein, nein. Wir behalten unser Wappen für uns. Außerdem sind die Landesfarben in Sachsen grün und weiß.

Heinemann: Also es bleibt bei Jamaika. - "Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgern", sagten die Linken auch schon im Wahlkampf. Glauben Sie, dass die Wähler der Grünen wollten, dass Peter Müller Ministerpräsident bleibt?

Hermenau: Nein, das wollten sie ausdrücklich nicht. Das war auch im Wahlkampf klar. Sie haben Heiko Maas als Ministerpräsidenten bevorzugt. Aber es gab keine verlässliche Grundlage dafür, grüne Politik mit einem MP Heiko Maas zu machen, der von einem Neben-MP Oskar Lafontaine kontrolliert wird.

Heinemann: Ist das nicht ein bisschen zu viel der Ehre für Oskar Lafontaine?

Hermenau: Na ja, gut: Der Mann hat sich ja selber so in den Vordergrund gedrängt. Aber es ist doch so: Das eine ist der Koalitionsvertrag und das andere sind die Menschen, die diese Koalition miteinander eingehen. Und wenn es da keine menschliche Verlässlichkeit gibt - und die gibt es mit Oskar Lafontaine nicht; er hat als Bundesfinanzminister ein halbes Jahr später schon hingeschmissen, weil ihm die Arbeit zu schwer wurde -, dann, finde ich, ist es richtig, dass man guckt, ob man mit den anderen verlässlich arbeiten kann. Und es kommt ja offensichtlich sehr viel grüne Politik bei der Geschichte heraus.

Heinemann: Die saarländische Linksfraktion, die Linkspartei besteht doch nicht nur aus Oskar Lafontaine.

Hermenau: Das ist richtig. Sie besteht aus enttäuschten SPD-lern, habe ich gehört, aus Gewerkschaftsleuten, aus irgendwelchen anderen Leuten, die sich links nennen. Das scheint doch ein sehr unsortierter Haufen zu sein, eine sehr undurchsichtige Angelegenheit. Ich habe eher den Eindruck, dass Oskar Lafontaine zurück nach Westdeutschland geht, um dafür zu sorgen, dass die Qualität der Linken im Westen irgendwie mal an das ran reicht, was die Linken im Osten darstellen, nämlich fast eine Volkspartei. Und es gibt bestimmt auch viele, die das nie zugeben werden, die hier im Osten der Linkspartei angehören, die froh sind, wenn der Lafontaine nach Westdeutschland zurückgeht und der Lafontainismus ein bisschen gemildert wird.

Heinemann: Ist Die Linke Ihrer Einschätzung nach im Osten eine Volkspartei?

Hermenau: In einigen Bundesländern ist sie das, denn sie hat die SPD ja deutlich degradiert. Hier in Sachsen beträgt der Abstand sieben Prozent, den Die Linke Vorsprung hat, in anderen Ländern sind es manchmal bis zu zehn Prozent. Natürlich ist Die Linke in fast allen Bundesländern stärker als die SPD, außer in Berlin und in Brandenburg - Entschuldigung.

Heinemann: Frau Hermenau, die Grünen heißen mit vollem Titel Bündnis 90/Die Grünen. Bündnis 90, das war ein Zusammenschluss von Bürgerbewegungen und Oppositionsgruppen in der DDR, der während der Zeit der friedlichen Revolution entstand. Sind die Bündnis 90er froh darüber, dass der Kelch einer Zusammenarbeit mit den SED-Erben - und sei es auch nur an der Saar - an ihnen vorübergeht?

Hermenau: Froh darüber? Das ist eine schwierige Sache. Mit den West-Linken haben wir wenig zu schaffen. Unser Problem ist ja, dass es keine wirkliche Aufarbeitung in der Linken-Ost gibt. Das ist doch der Punkt. Gucken Sie sich mal jetzt das ganze Getümmel da in Brandenburg an. Frau Kaiser verzichtet jetzt auf ein Ministeramt, das eventuell bei Rot-Rot in Frage käme, damit eben nicht ein ehemaliger IM Minister wird, was ja noch schlimmer wäre, als dass diese Leute immer schon wieder in die Parlamente gewählt werden. Aber das ist doch eher das Problem. Es findet keine Vergangenheitsbewältigung bei der Linken statt. Sie möchte gerne einen Persilschein haben, Oskar Lafontaine hat ihnen den versprochen, indem er sagte, wir machen jetzt eine neue West-Linke und Ost-Linke und dann sind wir eine neue Partei. Das war nur ein Namenswechsel; die Menschen sind immer noch dieselben. Das haben wir auch hier in Sachsen im Wahlkampf gemerkt.

Heinemann: Das heißt, zurzeit ist die Linkspartei für die Grünen kein Koalitionspartner?

Hermenau: Das kommt darauf an, wie sie sich den Realitäten stellt: einmal den Realitäten ihrer eigenen Vergangenheit im Osten und zum anderen den Realitäten einer Bundesrepublik Deutschland in Europa. Da sind ja auch auf Bundesebene mitunter ganz merkwürdige programmatische Eigenheiten da. Die Linke hat ja bis jetzt darauf verzichtet, ein gemeinsames bundesweites Programm zu verfassen. Das ist sehr beredt. Das heißt nämlich, die sind sich nicht einig. Wenn die das schaffen, in den nächsten Jahren mal ein gemeinsames Programm vorzulegen, könnte man mal über Inhalte diskutieren. Das wäre ja auch mal ganz erfrischend.

Heinemann: Frau Hermenau, wir haben eben die Reaktion aus Berlin gehört. Das klingt aber so, dass die Bundespartei, also die Bundes-Grünen, eher enttäuscht über die Entwicklung im Saarland sind.

Hermenau: Ich übernehme jetzt nicht die Verantwortung über die Gefühlslage einzelner Vorstandsmitglieder, sondern ich bin der Meinung, dieses politische Experiment hat alle Daseinsberechtigung wie jedes andere auch. Es ist gut möglich, dass wir im nächsten Jahr in NRW vielleicht eine rot-rot-grüne Option diskutieren. Das kann gut sein und das wäre auch nur ein Modell. Oder NRW wäre auch nur eine Landesregierung und dann eben kein Modell für den Bund. Das wäre für mich genau dasselbe. Es gibt keine Signalwirkung mehr aus Landeskoalitionen für den Bund. Das ist vorbei!

Heinemann: Sind die Grünen in den Ländern weiter als die Führung der Bundespartei und der Fraktion?

Hermenau: Zumindest sind sie deutlich mutiger, was das Ausprobieren von Koalitionsmöglichkeiten betrifft, und sie haben auch mehr Möglichkeiten, weil sie eben mehrere sind. Der experimentelle Charakter grüner Politik liegt eindeutig bei den Ländern.

Heinemann: Sind die Grünen eigentlich eine bürgerliche, oder eine linke Partei?

Hermenau: Beides.

Heinemann: Wie geht das?

Hermenau: Es gibt sowohl bürgerliche Leute in unseren Reihen als auch Leute, die sich ausgesprochen links begreifen. Am Ende ist es eben ein Mitte-Links-Spektrum, vielleicht wie bei der SPD. So könnte man das ja auch sagen. Da werden die Linken jetzt immer mutiger in Richtung Marschieren auch zur Linken herüber. Das muss man sich mit aller Ruhe angucken. Ich glaube, dass es nicht vernünftig ist, der Linken auf ihrem Irrweg hinterherzutaumeln, sondern dass es nur so gehen kann, dass Die Linke versucht, realistischer die politische Lage einzuschätzen. Solange ich da keine Zeichen erkenne, bleibe ich rot-rot-grünen Regierungen skeptisch gegenüber, aber es gilt, was immer gilt bei den Grünen: Jeder Landesverband entscheidet das souverän selbst. Und im Saarland haben sich fast 80 Prozent der Leute auf dem Parteitag für Jamaika ausgesprochen.

Heinemann: Jetzt blicken wir mal in die Zukunft. Einiges ist ja in Bewegung. Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete gestern über Angela Merkels Politik einer Sozialdemokratisierung der FDP. Über Steuersenkungen reden die Liberalen ja schon nur noch in Zimmerlautstärke. Wird sich die grüne Bundespartei langfristig Richtung Schwarz-Gelb öffnen?

Hermenau: Das kann ich hier aus Sachsen nicht beurteilen. Das werden wir gemeinsam auf einem Bundespartei entscheiden, wenn es je anstünde. Im Moment stehen die Zeichen dafür nicht günstig, denn alles, was ich aus den Koalitionsverhandlungen höre, ist eher etwas, was uns ermutigt, eine straffe Opposition auf Bundesebene zu Schwarz-Gelb abzubilden.

Heinemann: Antje Hermenau, die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Sachsen. Danke schön für das Gespräch und auf Wiederhören.

Hermenau: Gerne, Herr Heinemann.

 

Filed under  //  cdu   fdp   fraktion   grüne   grünen   hermenau   jamaica   koalition   landtag   linke   partei   politik   saar   saarland   sachsen   wahl  
Comment (1)

Unterstützung für Leipzig nimmt Platz - gegen die Nazi-Demo "Recht auf Zukunft" am 17.10.2009

Monika Lazar, MdB und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus auf ihrer Internetseite:

Protest gegen eine Kundgebung von Personen, die sich mehr oder weniger explizit gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung aussprechen, ist legitim und notwendig.
[…]
Es wäre zu wünschen, das es mehr couragierte Bürgerinnen und Bürger auch in Leipzig gibt, die sich am 17.10. für die Demokratie stark machen und ihre Ablehnung den Nazis gegenüber zum Ausdruck bringen.
[…]
Als Vorstandsmitglied des Netzwerkes für Demokratie und Courage (NDC) unterstütze ich das Vorbereitungsbündnis und am 17.10. die friedlichen Gegenaktionen in Leipzig.

Wir rufen deshalb dazu auf, den Aufruf auf leipzig-nimmt-platz.de als Unterstützer des Protestes gegen die Nazi-Demo am 17.10.2009 zu unterzeichnen.

Zur Vorbereitung der Protestaktionen findet am 11.10.09 ein Aktionstrainingstag statt. Dort wird es rechtliche Tipps, Hinweise zur 1. Hilfe in Stresssituationen, Informationen zur Demo und Gegenaktion, sowie andere für die Aktion wichtige Trainings geben.

Den Aufruf und alle Informationen zur Gegenaktion gegen den Nazi-Aufmarsch am 17.10.09 findet ihr auf leipzig-nimmt-platz.de



Comments (0)

Einmischen, mitmischen - Mitglied bei den Leipziger Grünen werden

Wenn dich unser Wahlergebnis neugierig gemacht hat, oder du dem schwarz-gelben Rollback in Energie, Wirtschafts- und Sozialpolitik etwas entgegen setzen möchtest,

und dir diese Themen genauso wichtig sind wie uns, dann bist du bei uns genau richtig. Wir suchen Menschen, die mitdiskutieren, mitgestalten und mitmachen. Als Testmitglied bei den Leipziger Grünen kannst du dich über BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN informieren, erfährst, was wir dir bieten und wie wir arbeiten. Du kannst natürlich auch direkt "Partei ergreifen" und Mitglied werden.


Filed under  //  dank   erfolg   ergebnis   grüne   grünen   leipzig   mitglied   sachsen   stark   wahl  
Comments (0)

Zufriedene Leipziger Grüne mit Ergebnissen über dem bundesweiten Grünen Ergebnis

Nach einem langen Wahlabend stehen die Ergebnisse nun fest. Zwar ist es nicht gelungen die Grünen als viertstärkste parlamentarische Kraft vor der Linken im Bundestag zu etablieren aber in Leipzig, Dresden und Sachsen insgesamt war diese Bundestagswahl für die Grünen ein voller Erfolg.
Im Wahlkreis 154 - Leipzig II von Monika Lazar wurde sachsenweit das beste Zweitstimmenergebnis für die Grünen und bei den Erststimmen mit einer Steigerung von 5% ein grüner Achtungserfolg erzielt.
Auch im Wahlkreis 153 - Leipzig I von Friedbert Striewe konnte eine deutliche Steigerung gegenüber der Bundestagswahl 2005 erreicht werden.
So zeigen sich die Leipziger Grünen, trotz dem das Ziel Schwarz-Gelb im Bund zu verhindern nicht erreicht wurde, mit ihrem Wahlergebnis sehr zufrieden, zumal erstmals mit der Grünen-Hochburg Dresden gleich gezogen werden konnte.

   
Click here to download:
Zufriedene_Leipziger_Grne_mit_.zip (55 KB)

Filed under  //  btw09   dresden   ergebnis   grüne   grünen   lazar   leipzig   sachsen   striewe   wahl  
Comment (1)

Monika Lazar mit starkem Ergebnis

Ich freue mich über das gute Ergebnis an Erst- und Zweitstimmen in meinem Wahlkreis, insbesondere über die Steigerung um 5% bei den für mich abgegebenen Erststimmen und natürlich auch über das sehr gute Leipziger Gesamtergebnis.
Bedanken möchte ich mich bei allen WählerInnen und allen die mich in den letzten Wochen tatkräftig unterstützt haben, ohne deren Einsatz dieses Ergebnis nicht hätte erreicht werden können.

Filed under  //  btw09   bundestag   ergebnis   grüne   grünen   lazar   leipzig   sachsen   wahl   wahlkreis  
Comments (0)

Zweistelliges Ergebnis und in Brandenburg im Landtag

Nach den Prognosen und des ersten Hochrechnungen blicken wir auf ein bundesweit  zweistelliges Wahlergebnis und den Einzug in den Landtag von Brandenburg. Ob es am Ende des Abends für Schwarz-Gelb reicht, wird sich zeigen, die derzeitigen Hochrechnungen deuten aber leider darauf hin.
Trotzdem sind wir zufrieden, dass Grüne Positionen im Bundestag zukünftig stärker vertreten werden können und das an Grüner Politik in Brandenburg nicht vorbei regiert werden kann.

Monika Lazar: Ich freue mich über unser zweistelliges Ergebnis. Wir konnten unsere Themen in den letzten Wochen unseren WählerInnen vermitteln. Ein fader Beigeschmack bleibt allerdings bei der drohenden schwarz-gelben Koalition. Besonders in der Atompolitik bedeutet das nichts gutes. Wir müssen gemeinsam mit den außerparlamentarischen Antiatombewegungen Druck im Parlament und auf der Straße machen.

Filed under  //  btw   btw09   bundestag   ergebnis   grüne   grünen   leipzig   sachsen   wahl   wahlkampf   wahlkreis  
Comments (0)

Noch Fragen? Grüne Wahlinfostände in Leipzig

Seit gestern Abend können sich Interessierte, Unentschlossenene und Wankelmütige auf http://dreitagewach.gruene.de rund um die Uhr informieren, warum es gut ist am Sonntag GRÜN zu wählen.
Aber nicht nur im Internet lassen sich unsere Kandidaten und Unterstützer befragen, auch an den klassischen Grünen Wahlinfoständen kann der interessierte, oder noch unentschlossene Wähler, Fragen stellen, diskutieren und  Informationsmaterial bekommen.
Heute und morgen werden wir deshalb noch einmal unsere grünen Infostände in Leipzig aufbauen.
An folgenden Plätzen sind unsere KandidatInnen Monika Lazar, Friedbert Striewe und unsere WahlhelferInnen, am Freitag und Samstag, in Leipzig an Wahlinfoständen anzutreffen:

25.09.  15-17 Uhr
Freitag
Mitte
Nikolaikirchhof

17.30-19.Uhr

Freitag
Süd
LVB Gebäude, Karl-Liebknecht-Str.

26.09.  10-12 Uhr
Sonnabend      
Süd-Ost
Reudnitz, Riebeckstraße (Rewe)

26.09.  ab 12 Uhr
Sonnabend      
Mitte
Merkurhaus, Petersstraße

Filed under  //  btw09   bundestag   fragen   grün   grüne   grünen   info   information   kandidat   lazar   leipzig   sachsen   striewe   wahl   wahlkampf   wahlkreis  
Comments (0)

Rsl-Talk über "Nazis und Gewalt im Leipziger Fußball"

Am 20.09.2009 fand der erste RSL-Talk am Mittag beim Fußballverein Roter Stern Leipzig im Sportpark Dölitz statt. Moderiert von Monika Lazar diskutieren fünf Kenner des Leipziger Fußballs zum Thema "Nazis und Gewalt im Leipziger Fussball".
Einigkeit bestand darüber, dass es Nazis im Fußball schon immer gegeben habe, allerdings seien die Ausmaße in denen rechtes Gedankengut und Verhaltensweisen in der Fußballszene derzeit zu beobachten sind, erschreckend.
Weitere Themen waren Sexismus und Homophobie im Fußball sowie die Wirksamkeit von Stationverboten zur Bekämpfung von Gewaltübergriffen.
Kritisiert wurde die unzureichende Arbeit des Leipziger Fanprojektes, das nicht den allgemeinen Richtlinien entspricht und hohe Geldsummen verschlingt ohne nachvollziehbare Ergebnisse vorweisen zu können.
Fast zwei Stunden lang folgten etwa dreißig interessierte Zuhörer der Diskussion und beteiligten sich mit gezielten Fragen und Redebeiträgen.

Monika Lazar hob hervor, dass die Problematik von Sexismus und Homophobie noch nicht vollständig in der Berliner Politik angekommen sei und dort Rechts- und Linksextremismus unter den Fans in einen Topf geworfen würden, was an der Fanrealität vorbei gehe, weil Linksextremismus - im Gegensatz zu Rechtsextremismus - mit Sicherheit kein Problem für den Fußball sei.

     
Click here to download:
Rsl-Talk_ber_Nazis_und_Gewalt_.zip (10924 KB)

Filed under  //  bezirk   diskussion   fan   fussball   gewalt   lazar   leipzig   liga   nazis   podium   projekt   roter stern   sachsen   stern  
Comments (0)